Frau 32, hat ein Sternenkind geboren

Ihr Kind war aus genetischen Gründen nicht lebensfähig und sie hat es im 5 Monat geboren. Ihr Schmerz war unsagbar groß und obwohl sie ihr Baby in den Armen halten konnte, hat dies nicht gereicht um wahrhaftig Abschied zu nehmen.

 

Anfangs fand sie Unterstützung in ihrer Trauer, aber schon bald fühlte sie sich von ihrem Partner alleingelassen, da er seine Trauer ganz mit sich selbst ausmachte. Sie hätte sich gewünscht öfter Gelegenheit zu haben über ihr totes Kind zu sprechen oder sich in ihrer Trauer an ihre Familie zu wenden. Doch das tat sie nicht und fühlte sich dadurch allein und verloren.

 

In der Therapie erkannte sie die Gründe, weshalb sie sich nicht offenbaren konnte. Sie sprach nicht, sondern stellte Mutmaßungen an und verhielt sich entsprechend. Sie verstand, dass sie ihrer Umwelt gar keine weitere Möglichkeit gegeben hatte sie zu unterstützen. Sie lernte ihre Gefühle zu kommunizieren und hörte auf falsche Rücksicht zu nehmen. Sie fühlt sich bei ihren Lieben wieder sicher und geborgen. In der Hypnose arbeitete sie ihren Schmerz, ihre Verzweiflung und Enttäuschung auf. Sie vereinte sich noch einmal mit der Seele ihres Kindes und fühlte, dass alles gut war. Das hilft ihr Stück für Stück Abschied zu nehmen.

 

Ihre Trauer fühlt sich nun wie ein Prozess an, dem sie sich gewachsen fühlt und in dem auch Platz für andere Dinge und Gefühle ist.

 

 

Frau 32, mit Fehlgeburt und erneutem Kinderwunsch

Ihre eigene Geburt war sehr belastend; sie hat sich sehr allein gelassen gefühlt, denn die Mutter war nicht für sie da gewesen. Als 8 Wochen alter Säugling wurde sie schon von ihrer Mutter in die Obhut ihrer Oma gegeben. Sie war ein sehr einsames Kind. Die Geburt ihres ersten Kindes war unglaublich schmerzhaft. Während sie gebar fühlte sie sich sehr verloren. Danach war sie so erschöpft, dass sie das Kind einfach wegwinkte. Sie konnte ebenso wenig für ihr Kind da sein, wie ihre Mutter für sie. Anschließend bekam sie noch eine Wochenbettdepression. In der Hypnose fühlte sie erst, wie viel Angst sie vor einer weiteren Geburt hatte und wie schuldig sie sich ihrem ersten Kind gegenüber fühlte. Darüber hinaus spürte sie, dass sie sich mit dem Verlust ihres zweiten Kindes nicht auseinandergesetzt hatte, weil der Tod der Oma sie schon so sehr belastet hatte. Sie hatte sich einfach ein Baby gewünscht und gehofft, dass bald ein neues zu ihr kommen würde. Doch dann verstand sie, dass sie selbst den Platz für dieses Kind erst frei machen musste, indem sie ihre Trauer um das verlorene Kind und ihre Oma aufarbeitete. Weiterhin überwand sie alle negativen Gefühle aus ihrer eigenen Geburt und der ihres ersten Kindes.

 

Nun war der Weg für eine glückliche Familie frei.

 

 

Frau 30, mit mehreren Abgängen

In ihr waren sehr viel widersprüchliche Gefühle. Diese verhinderten, dass sie eine klare Richtung fand, obwohl sie in einer glücklichen Beziehung mit 2 süßen Kindern lebte. Nach längerem Abwägen beschloss man ein drittes Kind haben zu wollen.

 

Da die Räumlichkeiten im Haus begrenzt sind, stellte sie sich unter Zeitzwang, damit die Kinder keinen zu großen Altersunterschied hätten. Andererseits hatte sie das Gewicht von den ersten 2 Kindern nicht wieder ganz abgenommen und war mit ihrer Figur nicht ganz glücklich. Ein weiters Kind würde eventuell weitere dauerhafte Kilos bedeuten, also hätte sie gerne erst einmal Zeit gehabt abzunehmen. Darüber hinaus hatte sie Erfahrungen gemacht, die ihr das Gefühl vermittelt hatten, dass man ihr soviel Glück gar nicht gönnen würde. Zuviel Glück stand für sie gleich mit dem Verlust vieler wichtiger Mensch in ihrem Leben. Sie hat ein großes spirituelles Verständnis und in der Therapie erkannte sie, dass ihre Fehlgeburten ihr die Möglichkeit geben wollten mit ihrem Körper ins Reine zu kommen und dadurch eine glückliche Mutter von 3 Kindern werden zu können. Darüber hinaus ließ sie ihr Kontrollbedürfnis und ihren zeitlichen Stress los. Auch die Erfahrung, dass man ihr nicht so viel Glück gönnte hat sie komplett aufgearbeitet.

 

Nun ist ihr Inneres mit ihr im Einklang. Sie fühlt sich auf ihrem Weg sicher und ist voller Vertrauen, dass sich alles in ihrem Sinne regelt.

 

 

Frau 33, mit 2 Fehlgeburten ist jetzt wieder schwanger

Hier kamen mehrere Faktoren zusammen.

Ihr Partner war sehr ambivalent. Ständig änderte er seine Meinung über neuen Nachwuchs. Nach dem Verlust ihrer ersten Kinder, hatte sie große Angst dies könnte noch einmal passieren. In der Hypnose arbeitete sie diese Angst auf und stellte fest, dass sie einem Kind die Enge einer Gebärmutter nicht zumuten wollte. Ihre Mutter musste vom 5. Monat an mit ihr liegen, weil sie schon kommen wollte. Sie selbst hatte diese Enge als unerträglich empfunden und spürte, dass dieses Gefühl aufgearbeitet werden musste, wenn sie eine erfolgreiche Schwangerschaft haben wollte.

 

Ihr Partner kam auch in Therapie und löste seine Ambivalenz auf. So sehr er sich mit seiner jetzigen Partnerin eine Familie wünschte, so sehr hatte er Angst, noch einmal eine Familie zu verlieren. Er hatte sich durch die Geburt seines Sohnes vereinnahmt und gefangen gefühlt. Darüber hinaus hatte er das Gefühl, dass die Beziehung den Wechsel von 2 auf 3 nie vollzogen hatte. Letztendlich war die Ehe zerbrochen. All diese Ängste und negativen Gefühle ließ er los.

 

Nun erwarten die beiden ein Kind. Sie ist im 5. Monat schwanger und hat gerade von der Frauenärztin die Rückmeldung bekommen, dass diese noch nie eine so große Fruchtblase gesehen hätte, das Kind hätte ja enorm viel Platz.